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22.06.2014 | 07:34 | Niiedersächsischer Tierschutzplan 
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Ringelschwanzprämie heftig kritisiert

Damme - Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer will zukünftig eine Prämie für unversehrte und heil am Schlachthof ankommende Ringelschwänze zahlen.

Unversehrtes Ringelschwänzchen
(c) proplanta

In einer Pressemeldung seines Ministeriums ist die Rede von einer Prämie von bis zu 18 € je Schwein. Meyer will dabei Fördermittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) anzapfen.

Verlockendes Angebot oder blanker Aktionismus?



„Aus Sicht der ISN ist zunächst einmal Minister Meyers Erkenntnis positiv zu bewerten, dass das Thema Schwanzbeißen die Tierhalter vor große Probleme stellt. Ansonsten hätte er nicht eine Prämie in dieser Höhe ausgelobt", kommentiert ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack die Ankündigung.

„Das Angebot an die Schweinehalter hört sich auf den ersten Blick auch sehr verlockend an. Beim genauen Hinsehen ist das jedoch ein Trugschluss", so Staack weiter.

„Verglichen mit dem Straßenverkehr kommt die Prämienauslobung vielmehr einer Aufforderung zum Rasen im Nebel gleich. Da ist das Risiko eines Totalschadens wesentlich höher, als bei einer angepassten Fahrweise ohne Blick auf die Uhr." Unter dem Strich betreibt Meyer aus Sicht der ISN somit blanken Aktionismus.

Expertenwissen wird ignoriert



Das schrittweise Vorgehen wäre aus Sicht vieler Fachexperten der verantwortungsvollere und zielführendere Weg, denn Schwanzbeißen bei Schweinen kann trotz aller Vorsicht, ähnlich wie ein plötzlicher Wildwechsel auf der Landstraße, überall unverhofft vorkommen - und zwar unabhängig von der Haltungsform, der Betriebsgröße und Art der Bewirtschaftung. Getreu dem Motto: „Wir kennen den Weg zwar nicht, aber wir beeilen uns trotzdem", wird man mit der vom Minister angekündigten Prämie keine echte Lösung im Sinne des Tierschutzes finden.

Gefördertes Tierleid



Es gibt schlicht und ergreifend keine sicheren und allgemeingültigen Lösungen, um Schwanzbeißen zu vermeiden. Selbst in Meyers Wunsch-betrieben, wie z.B. bei Neuland und anderen vergleichbaren Programmen, ist das Schwanzbeißen bei Schweinen trotz Stroheinsatz nach Aussagen aus deren eigenen Reihen ein großes und wiederkehrendes Problem.

Und nicht nur das, viel wichtiger: Meyer spielt mit dem Feuer und läuft Gefahr, zukünftig neben seinem Titel „Höfesterben-Minister" auch noch den Titel „Minister für Tierleid" zu bekommen. Die Prämie soll nur dann ausgezahlt werden, wenn vollständig auf das Kupieren im jeweiligen Tierbestand verzichtet wird. Zwar müssen mindestens 70 % der unkupierten Schwänze heil am Schlachthof ankommen, aber das heißt im Umkehrschluss: Bis zu 30 % der Schweine dürfen schwere Schwanzverletzungen durch gegenseitiges Beißen haben? Sieht so Tierschutz im Sinne des ELER-Programms aus?

Tierschutzplan vor dem Aus?



Dabei sollte Minister Meyer es eigentlich besser wissen: Denn die vielen laufenden - oftmals durch Steuergelder finanzierten - Projekte u.a. im Rahmen des niedersächsischen Tierschutzplanes zeigen, dass selbst die unbefriedigende Erfolgsquote von 70 % ein hochgestecktes Ziel ist und vielfach nicht erreicht wird. Meyer führt den Tierschutzplan seines eigenen Hauses somit ad absurdum. Denn während hier fachlich an Lösungen gearbeitet wird, hält Meyer es nicht für nötig, die Ergebnisse der Projekte und Beratungen der Wissenschaftler und Fachleute abzuwarten.

Stattdessen verdreht der Minister wieder einmal die Fakten. Der Tierschutzplan schreibt nicht das Ende des Kupierens ab 2017 vor. Vielmehr ist dort festgelegt, dass bis dahin ein Leitfaden zur Reduzierung des Schwanzbeißerrisikos erstellt werden soll, um in der Konsequenz verantwortbar auf das Kupieren verzichten zu können. Auch in NRW wurde kein fixes Datum zum Kupierausstieg vereinbart, wie Meyer behauptet.

Abgesehen davon: Wie will Meyer das Ganze kontrollieren? Allein mit dem Zählen der Schwänze ist es sicher nicht getan. Baut Meyer seinen Kontrollapparat weiter personell aus?

Langsam herantasten - wie beispielsweise in NRW



In Richtung Kupierausstieg kann es nur einen Weg geben: Den mühsamen und langsamen Weg des betriebsindividuellen Herantastens – angefangen mit geringen Tierzahlen sowie begleitet durch die Beratung. Das zeigen alle abgeschlossenen und laufenden Untersuchungen zu dem Thema – und davon gibt es mittlerweile viele, so auch im Rahmen des niedersächsischen Tierschutzplans. Gerade in dieser Woche wurde auf einem Symposium des Düsseldorfer Agrarministeriums zum Thema Kupierverzicht unterstrichen, dass der Weg noch weit ist.

Der Ausstieg kann ohne die Tierhalter nicht funktionieren. Das NRW-Schwesterministerium in Düsseldorf hat das scheinbar begriffen. Hier will man gemeinsam mit der Landwirtschaft und der Beratung Schritt für Schritt zu Lösungen kommen. Das langsame und stufenweise Vorgehen in NRW ist richtig - wohl wissend, dass auf dem Weg zum Ziel Kupierverzicht - bildlich gesprochen - möglicherweise die Fahrzeit in Abhängigkeit von der Verkehrssituation länger dauern kann.

Sorgfalt geht vor Schnelligkeit – im Sinne des Tierschutzes! Das sollte sich auch der Niedersächsische Landwirtschaftsmister auf die Fahnen schreiben. (isn)
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Kommentare 
fischera schrieb am 26.06.2014 10:59 Uhrzustimmen(64) widersprechen(109)
Wenn ich es richtig verstehe ? Eine besondere Gruppe der Gesellschaft bekommt eine Prämie, weil sie auf Tierquälerei verzichtet. ( ausländische Schweinezüchter auch ?) Ich bitte das Ministerium mir einen Ansprechpartner zu nennen, der meine Kontodaten aufnehmen kann, und mir eine Prämie überweist. Ich schneide weder Schweinen die Schwänze ab noch brenne ich Pferden fragwürdige Embleme in die Haut. Auch sonst gehe ich mit meinen Mitgeschöpfen, egal vieviel Beine, respektvoll um.
Eckard Wendt, AGfaN e.V. schrieb am 25.06.2014 15:13 Uhrzustimmen(63) widersprechen(58)
Der ISN-Geschäftsführer, Dr. Torsten Staack, sollte sich wirklich endlich einmal das Tierschutzgesetz ansehen. Wo in § 1 zu lesen ist: Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, 1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen (...).

Genau hieran hapert es bei der von der Tierindustrie so hochgelobten "modernen" Tierhaltung. Paarhufer auf hartem Betonboden zu stellen ist an sich schon mit Tierleid verbunden (u.a. Gelenkprobleme). Die den Tieren aufgezwungene Enge gestattet es nicht, dass sie sich bei Auseinandersetzungen ausweichen können. Besonders Schweine sind sehr erkundungsfreudig, werden aber in langweiligen Buchten untergebracht, so dass das gegenseitige Schwanzbeißen als logische Folge der nicht art- und bedürfnisgerechten Aufstallung bewertet werden muss. Auch das viel gepriesene Spielzeug, das versuchsweise angeboten wird (in KG-Rohren schwer erreichbare, harte Strohpellets und Ketten), ist bei weitem nicht so dauerhaft attraktiv wie eine ordentliche Stroheinstreu!

Die Tierhalter kennen die Probleme und stellen deshalb bei Messen die der EuroTier u.a. die Schweine auf Sägemehl- oder Stroheinstreu und stellen mehr Platz zur Verfügung als in den Ställen (Schweinemobil bei der IGW), um Nicht-Landwirte zu täuschen. Die abgekatschten Schwänze erkennt kaum ein Laie. Herr Staack meint, auch bei alternativen Aufstallungsformen käme Schwanzbeißen vor. Stimmt, aber nur in Ausnahmefällen, während es bei der einstreulosen Engstaufstallung fast unausbleiblich ist.

Frage: Wann endlich hören die Verbandsvertreter auf, sich und den angeschlossenen Land- und Tierwirten eine heile Welt vorzugaukeln und die Tiere durch schmerzhafte Amputationen an tierfeindliche Haltungssysteme anzupassen, statt die Probleme an der Wurzel zu lösen? Wenn ein Minister wie Herr Meyer den Finger in die Wunden legt, sollte man nicht den berühmten, sprichwörtlichen Sack prügeln, sondern die Ursachen beseitigen.

Ich war gerade in England, wo ich mir vier Freilandhaltungen für Schweine ansehen konnte, Ferkelproduktion sowie Vor- und Endmast. Die Tiere dürfen vor ihrer von uns festgelegten Schlachtung wenigstens ein (relativ) gutes Leben führen statt die – aus ihrer Sicht - Hölle auf Erden durchleiden zu müssen!
KUlich schrieb am 24.06.2014 19:17 Uhrzustimmen(63) widersprechen(81)
Die Gesetzlage ist klar, Forschung wurde zur Genüge betrieben. Meyer kommt den Schweinehaltern mit der Prämie sehr entgegen. Hätte er nicht stattdessen auf Bestrafung setzen können? Die EU hat das routinemäßige Schwänzekürzen bereits 2008 verboten - es ist also gesetzwidrig. Zitat aus der EU-Richtlinie 2008/120/EG über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen: "...II. Grundsätzliches Verbot des Schwänzekupierens Ein Kupieren der Schwänze … darf nicht routinemäßig … durchgeführt werden. Bevor solch ein Eingriff vorgenommen wird, sind andere Maßnahmen zu treffen, um Schwanzbeißen und andere Verhaltensstörungen zu vermeiden, wobei die Unterbringung und Bestandsdichte zu berücksichtigen sind. Aus diesem Grund müssen ungeeignete Unterbringungsbedingungen oder Haltungsformen geändert werden..." (Nr. 8 der RL 2008/120/EG). Schwanzbeißen ist eine Verhaltensstörung, ausgelöst durch mangelhafte Haltungsbedingungen. Das geht aus dem EFSA-Gutachten hervor, aus dem ich folgendes zitiere: „Vieles weist darauf hin, dass schwanzbeißende Schweine wahrscheinlich frustriert und daher ein Hinweis auf beeinträchtigtes Wohlergehen sind. Schwanzbeißen kann das Wohlergehen der Tiere sehr stark beeinträchtigen, und Schwanzkupieren ist wahrscheinlich nicht nur kurzfristig mit Schmerzen verbunden sondern auch langfristig aufgrund von Schmerzen durch Neurombildung. ...“ – „Schwanzbeißen wird als Verhaltensstörung angesehen. Das Bedürfnis von Schweinen nach explorativem Schnüffeln und Wühlen gilt als eines der Hauptmotive ...“
EPetras schrieb am 24.06.2014 16:48 Uhrzustimmen(62) widersprechen(74)
Wie kann man als Landwirt gegen eine Prämie sein? Endlich einmal gibt es Anreize und Belohnung für die, die die Tiere wirklich so halten, dass ein Kupieren entbehrlich wird. Das ist teuer - jedenfalls teurer als das Zusammenpferchen der Tiere auf engstem Raum. Ich kenne selbst einen Betrieb, der Mastschweine in Freilandhaltung ohne Kupieren hielt, ohne dass Schwanzbeißen in nennenswertem Umfang auftrat. Solche Betriebe sind bewundernswert, sie zu fördern ist sinnvoll. Nur, wenn es immer mehr solcher Vorzeigebetriebe gibt, wird wirklich ein Umdenken stattfinden!
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